Das Auto innen reinigen – so geht’s

Das Auto innen reinigen gehört zu den Tätigkeiten, die Autofahrer in den seltensten Fällen vornehmen, wenn sie sich in ihrem Fahrzeug befinden.

Doch im Auto wird nicht nur gefahren, sondern auch gegessen, geraucht, Sachen transportiert und Schmutz wird beim Einsteigen hineingetragen. Aus optischen und auch gesundheitlichen Gründen sollte man daher zumindest ab und an den Innenraum des Autos reinigen. Das trägt auch insgesamt zum Zustand des Fahrzeugs und damit zum Werterhalt bei.

Der richtige Ort, um das Auto innen reinigen zu können

Das Auto lässt sich natürlich an einer Tankstelle innen reinigen. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil das Tankstellengelände baulich so beschaffen ist, dass Verschmutzungen und zum Beispiel Öl- und Treibstoffreste keine Gefahr für die Umwelt darstellen.

Ansonsten aber tut es auch eine geräumige Garage oder ein geräumiger Platz. Tageslicht hat den Vorteil, dass Streifen auf den Scheiben besser erkannt werden können. Eine Windschutzscheibe streifenfrei zu reinigen, ist ohne Tageslicht erheblich schwieriger.

Natürlich dürfen die richtigen Utensilien nicht fehlen:

  • Mikrofasertuch
  • weiche Bürsten
  • geeignete Lappen
  • Glasreiniger
  • geeignete Reinigungsmittel für Leder- und Kunststoffoberflächen.

Wichtig ist vor allem, keine „scharfen“ Reinigungsmittel zu verwenden. Denn Lack, Leder und Kunststoffoberflächen vertragen diese nicht gut und können dauerhaften Schaden nehmen.

Die Elektronik verträgt keine Feuchtigkeit

Reinigt man den Innenraum mit nassen Tüchern, sollte man vorsichtig mit Elektronikteilen sein. Denn diese dürfen keiner hohen Feuchtigkeit ausgesetzt werden, will man nicht Gefahr laufen, sie zu beschädigen. Man sollte daher Reinigungsmittel nur dort hinsprühen, wo sicher keine Schaltkreise mit Feuchtigkeit in Berührung kommen können.

1. Der Himmel

Der Himmer im Innenraum des Autos lässt sich mit einem feuchten Schwamm und etwas Innenraumreiniger meistens ganz gut reinigen. Man sollte allerdings nicht mit Gewalt daran reiben, um das Material nicht zu beschädigen. Acht zu geben ist außerdem auf Schiebedach und sonstige mechanische Teile.

2. Armaturenbrett

Wer sein Auto innen reinigen will, benötigt für das Armaturenbrett meist nur einen Staubwedel und ein feuchtes Tuch. Um etwas mehr Glanz auf das Armaturenbrett zu bekommen, empfiehlt sich etwas Cockpitspray.

3. Scheiben und Spiegel

Scheiben und Spiegel sollte man am besten mit Glasreiniger behandeln und mit einem Mikrofasertuch abwischen. Danach mit einem trockenen Tuch nachpolieren, damit keine Schlieren entstehen, die die Sicht beeinträchtigten könnten.

Vorsichtiger Umgang ist mit Heizdrähten in der Heckscheibe geboten. Über diese sollte man nur ihrer Laufrichtung nach wischen.

4. Polster und Teppiche

Polster und Teppiche sind meist am stärksten verschmutzt. Spezieller Reinigungsschaum ist ideal geeignet, um Schmutzreste und auch Gerüche zu entfernen. Mit einer weichen Bürste oder einem Lappen können Flecken ausgerieben werden.

Achten sollte man allerdings darauf, dass die Reinigung nicht zu feucht gerät, da sich ansonsten Schimmel bilden kann.

5. Ledersitze

Leder im Innenraum ist am besten mit speziellem Lederpflegemittel zu reinigen. Man sollte außerdem nicht mit einer Bürste und zu hohem Druck arbeiten, um das empfindliche Leder nicht zu verkratzen.

6. Cockpit

Kunststoffteile im Cockpit sollten sich meist schon mit einem feuchten Tuch reinigen lassen. Außerdem gibt es spezielle Reiniger für Kunststoffteile.

7. Kofferaum

Der erste Schritt, um den Kofferraum zu reinigen, ist ordentliches Aussaugen. Unter Schutzmatten sammelt sich meist besonders viel Schmutz an. Ansonsten hilft ein feuchtes Tuch und Mittel für die Reinigung der Teppiche, um den Kofferraum wieder auf Vordermann zu bringen.